Die Cellisten Frederick Winterson und Frederik Gebhardt treten seit dem frühen Jugendalter zusammen als Fred & Fred bundesweit auf (darunter mehrfach schon bei den Schlossfestspielen von Bad Goisern) und gewannen gemeinsam zahlreiche Preise bei Jugend Musiziert und dem Kammermusikwettbewerb zu Köln.

 

2012 gründeten sie zusammen mit dem Kontrabassisten Zacharias Fasshauer das Jazz-Trio Rhapsodie Manouche, in dem Frederik Gebhardt nicht Cello, sondern die solistische Swing-Gitarre spielt. Dafür wird er von dem renommierten  Jazz-Gitarristen Joscho Stefan gecoacht.

 

In dieser Formation etablierte sie sich die Band in der Szene des Gypsy-Swing  und pflegt enge Zusammenarbeit mit vielen anderen Künstlern, darunter die Sängerin Ornella Tobar, der Bassist Luca Müller der Pianist, Gitarrist und Bratschist Florian Gebhardt und der Schlagzeuger Roland Meyer, der bei den diesjährigen Festspielen erneut Teil des Ensembles ist.

 

Mittlerweile zählt Rhapsodie Manouche zum Kernensemble bei den Goiserer Festspielkonzerten und sind von dem Festival nicht mehr wegzudenken.

Die gebürtige Kölnerin mit chilenischen Wurzeln, Ornella Tobar Gaete, begann im Alter von 10 Jahren Geigen zu spielen und nahm wenige Jahre später auch Klavierunterricht. Das Singen war dabei immer ihre große Leidenschaft.

 

Nach dem Abitur machte sie die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule Köln und studiert dort aktuell Schulmusik mit Gesang im Hauptfach.

 

Seit nun fünf Jahren tritt sie regelmäßig als Sängerin mit der Jazz-Combo Rhapsodie Manouche und dem GebhardtTrio auf. 

 

Dieses Jahr wird sie zum zweiten Mal bei den Festspielen auftreten.

 


Andreas Frölich ist einer der führenden Pianisten und Klavierpädagogen unserer Zeit. Er Studierte bei Vitaly Margulis und Pavel Gililov und ist Preisträger internationaler Wettbewerbe wie z.B. in Senigallia, in Finale Ligure oder beim internationalen Musikwettbewerb in Wien. Seine Konzerttätigkeit führte ihn in die größten Konzertsäle Europas, Südamerikas, Asiens und bis nach Südafrika und Australien. Er ist regelmäßig zu Gast bei bedeutenden internationalen Musikfestspielen, darunter Rheingau Musikfestival, Schleswig Holstein Musikfestival, Osterfestspiele Salzburg, Schubertiade Roskilde u.a.

 

Als Solist spielte er mit zahlreichen international bekannten Orchestern wie der Wiener Kammerphilharmonie, den Salzburg Chambers Soloists, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Münchener Kammerorchester, dem Suk Kammerorchester Prag, dem Russian Philharmonic Moskau, dem Beethoven Orchester Bonn, den St. Petersburger Philharmonikern, der Lutoslawski Philharmonie Breslau, u.v.m. Als Kammermusiker konzertiert er unter anderem mit dem Ensemble Wien (Konzertmeister und Mitglieder der Wiener Philharmoniker). Andreas Frölich ist der Pianist des renommierter Mendelssohn Trios Berlin.

 

Sein künstlerisches Schaffen umfasst auch zahlreiche Rundfunkproduktionen bei allen großen Rundfunkanstalten Deutschlands sowie diverse, z.T. preisgekrönte CD-Produktioen bei CPO, Koch, Signum, EMI und BMG. Seit 2006 leitet er eine Klavier-Hauptfachklasse an der Hochschule für Musik Köln. 

 

Bei den Goiserer Schlossfestspielen ist er dieses Jahr nun zum vierten Mal zu Gast.

Frederick Winterson stammt aus einer deutsch-englischen Musikerfamilie. Seinen ersten Violoncellounterricht erhielt er im Alter von fünf Jahren in Brüssel. 2017 schloss er mit Auszeichnung sein Studium bei Bonian Tian an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main ab. 

Derzeit absolviert er ein Masterstudium in London bei Louise Hopkins, wofür er durch ein Stipendium der Guildhall School of Music and Drama gefördert wird. 

 

Frederick ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und wurde schon als Heranwachsender bei Jugend Musiziert auf Landes- und Bundesebene ausgezeichnet. Frederick spielt im Klaviertrio Ignis, mit dem er 2018 in London den St. James Chamber Pruze und den Ivan Sutton Prize gewann. Mit dem Winterson Quartet wurde er im Juli 2018 Finalist im Concours Ysaye international de musique.

 

Konzerte führten ihn u. a. in Konzertsäle wie Gasteig München, Tonhalle Düsseldorf, Großer Saal und Mozart Saal der Alten Oper Frankfurt, Wigmore hall, St. John Smith's Square und Barbican Center in London.

2014 ging er mit dem Ensemble Cellifamily, geleitet von Hans-Erik Deckert, auf Tournee durch Südafrika. 

 

 

Seit 2016 ist er Stipendiat der Förderung Yehudi Menuhin Live Music Now. Einen Sonderpreis für seine Darbietung der Sacher-Variation von Witold Lutoslawski erhielt er im gleichen Jahr bei der Sommerakademie Schloss Heiligenberg, bei er dieses Jahr als Kammermusikdozent eingeladen wurde.

 

Seine Musikalische Ausbildung konnte ergänzt werden durch Unterricht bei namenhaften Professoren wie David Geringas, Wolfgang Emanuel Schmidt, Young-Chang Cho, Wolfgang Böttcher, Troels Svane, Peter Bruns und Johannes Moser.

 

Zusätzlich erhält er im Zuge seiner künstlerischen Ausbildung Dirigierunterricht bei Wojciech Rajski, Uwe Sandner und Tim Redmond.

Frederick spielt auf einem Cello von Daniel Kress und mit einem Bogen von Heinrich Knopf, der ihm dankenswerterweise von der Kallioppe-Stiftung zur Verfügung gestellt wird .